Sydney Sehenswürdigkeiten: Ein unvergesslicher Citytrip

Sydney hat für mich einen ganz besonderen Status. Die Stadt war der Beginn meiner Weltreise 2017, als ich, damals reisetechnisch noch grün hinter den Ohren, in Deutschland alle Zelte abgebrochen hatte und ins Abenteuer Australien gestartet war. Auf meiner Reise durch Australien kam ich immer wieder zurück in diese wunderbare Stadt, verbrachte mehrere Wochen dort und wurde sogar Zeugin des Silvesterfeuerwerks vor dem ikonischen Opera House. Als ich Australien und damit auch Sydney nach einem Jahr verließ, schwor ich mir, dass ich irgendwann zurückkehren würde. 2025 war es dann soweit. Ich war aufgeregter denn je, denn dieses mal hatte ich Tobi im Schlepptau, den ich von meiner Lieblingsstadt überzeugen wollte. Wir besuchten meine liebsten Fleckchen in der Stadt und entdeckten dabei auch neue Orte.

Nachfolgend habe ich dir meine liebsten Orte und Sehenswürdigkeiten in Sydney zusammengefasst und verrate dir meine Geheimtipps für einen unvergesslichen Citytrip!

Sydney Sehenswürdigkeiten per Kayak entdecken: Kayak Tour im Sydney Harbour

Für mich stand fest, dass ich Tobi nicht das klassische 0815-Sydney-Standardprogramm zeigen wollte. Schließlich galt es, ihn von meiner Lieblingsstadt zu überzeugen. Also sollte die Stadt aus einer anderen Perspektive entdeckt werden, die er so schnell nicht wieder vergisst. Dafür buchte ich eine Kayak Tour mit Ozpaddle Sydney zum Sonnenaufgang. Für uns als ehemalige Kayak-Guides genau die richtige Art, um Sydneys berühmtesten Sehenswürdigkeiten und die Skyline direkt vom Wasser aus zu entdecken. Zwar gibt es mehrere Touranbieter in der Stadt, aber Sophie von Ozpaddle bietet im Vergleich zu den anderen eine sehr kleine Tour mit nur wenigen Kayaks an. Wir haben die anderen Touren unterwegs getroffen und holy moly – die waren riesig! Da fühlte sich unsere im Vergleich an wie eine Privattour. Zudem starteten diese alle auf der anderen Seite der Bay und kamen dadurch nicht so nah an die Sehenswürdigkeiten heran wie wir. Startpunkt der Ozpaddle Tour ist direkt am Botanischen Garten in Sydney, ein weiterer Pluspunkt!

Sydney per Kayak entdecken: Ein Geheimtipp, um die Sehenswürdigkeiten mal aus einer anderen Perspektive zu sehen

Nach einer kurzen Einweisung hüpften wir auch schon in unsere Kayaks und paddelten im Elizabeth Quay dem Sonnenaufgang entgegen. Der Himmel hatte sich derweilen Einhorn-Rosa gefärbt, als wir am Fort Denison ankamen. Kleine Verschnaufpausen nutzte Sophie, um uns etwas über die Stadtgeschichte zu erzählen. Eine kleine Foto-Session vor dem Opera House und der Harbour Bridge gab es dann auch noch, bevor wir uns wieder auf den Rückweg machten.

Kosten: 150 AU$ pro Person für 2,5 Stunden auf dem Wasser

Buchung: Die Kayaktouren Touren kannst du auf der Website von Ozpadddle buchen.

Jess und Tobi im Kayak vor dem Opera House in Sydney

Botanischer Garten

Nach der Kayak Tour spazierten wir durch den angrenzenden Botanischen Garten. Mit über 30 Hektar Fläche voller heimischer und internationaler Pflanzenarten ist er so groß, dass man sich mehrere Stunden darin aufhalten kann. Im Sommer finden dort regelmäßig Events statt und es gibt kostenlose Touren durch den Park. Er ist von 07:00 bis zum Sonnenuntergang geöffnet, kostenlos und bietet immer wieder tolle Aussichten auf das Opera House und die Harbour Bridge. Mehr Infos zu aktuellen Events und Touren findest du auf der Website des Parks.

Botanischer Garten in Sydney mit Blick auf die Skyline

Opera House

Wir liefen durch den Park am Wasser entlang und landeten schließlich bei den beiden bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Sydney: Das Opera House und die Harbour Bridge. Zwei Attraktionen, die wohl jeder kennt, unabhängig davon, ob man schonmal in Sydney war oder nicht.

Das Opera House ist die bekannteste Sydney Sehenswürdigkeit

Sofort kamen Erinnerungen an Silvester 2017 hoch, als ich hier tatsächlich in vorderster Front auf dem Platz vor dem Theater stand und 18 Stunden auf das Feuerwerk wartete. Ja, ich war jung und motiviert – heute würde ich mir das niemals mehr antun, aber eine Erfahrung fürs Leben war es trotzdem und das Feuerwerk war grandios. Auf dem Vorplatz des Theaters ist immer etwas los. Ich liebe es, mich auf die Treppen zu setzen und das bunte Treiben zu beobachten.

Harbour Bridge

Die Harbour Bridge verbindet seit 1932 das Zentrum Sydneys mit dem Norden der Stadt. Die Brücke bietet spektakuläre Aussichten auf die Skyline von Sydney und das Opera House, vor allem zum Sonnenuntergang und bei Nacht. Wer die Brücke mit dem Auto befahren möchte, sollte bedenken, dass diese stadteinwärts mautpflichtig ist und pro Fahrzeug zwischen 2,50 und 4,00 AU$ liegt. Für die Überfahrt wird ein elektronischer Mautpass benötigt, eine Barzahlung ist nicht möglich. Mehr infos dazu gibt es auf der Website des Bundesstaates New South Wales.

Die Harbour Bridge in Sydney ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten

Harbour Bridge Climb

Für lebensmüde Abenteurer gibt es die Möglichkeit, die Harbour Bridge im Rahmen einer Tour* hochzuklettern. Für mich Angsthäsin wäre das nichts und der Spaß ist mit über 350 AU$ pro Person nicht ganz günstig, aber es ist sicherlich ein einmaliges Erlebnis mit einer vielversprechenden Aussicht.

Zwischen dem Opernhaus und der Brücke liegt der Circular Quay. Ein wichtiger Knotenpunkt mit Fährverbindungen in verschiedene Richtungen und auf die andere Seite der Stadt. Dazu aber später mehr.

The Rocks

Direkt hinter der Brücke beginnt mit The Rocks das Szeneviertel Sydneys. Es war jenes alte Hafenviertel, in dem 1788 die britische Flagge gehisst- und damit die Kolonie New South Wales gegründet wurde. Früher mit seinen dunklen Gassen voller Sträflinge, Walfänger und Seemänner ein eher gruseliger Ort, lassen sich dort heute allerhand Cafés, Märkte und alte Kneipen finden. Unter anderem auch das Fortune of War, das schon seit 1828 besteht und damit der älteste Pub Sydneys ist. Einige Wohnhäuser der alten Kaufleute aus vergangen Zeiten sind noch heute in dem Viertel erhalten und können im Rahmen einer geführten Tour besichtigt werden. Am Wochenende locken lokale Märkte Touristen und Einheimische gleichermaßen ins Viertel.

Darling Harbour: Pyrmont Bay und Barangaroo

Wer es etwas ruhiger mag und das Wasser etwas abseits des Trubels genießen möchte, dem empfehle ich das Viertel Darling Harbour. Ich liebe es, am Barangaroo Pier entlang zu spazieren. Zahlreiche teure Boote liegen hier vor Anker. Für mich hat die Promenade etwas futuristisches. Auch hier reihen sich Restaurants und Cafés aneinander. Über die Pyrmont Bridge gelangt man von Barangaroo auf die andere Seite zum Guardian Square. Direkt dahinter befindet sich die kleine aber feine Pyrmont Bay.

Blick durch die Sonnebrille auf die Pyrmont Bridge

Queen Victoria Building

Im Gegensatz zu den futuristischen Wolkenkratzern in Sydney sticht das Queen Victoria Building mitten im Zentrum sofort ins Auge. Das historische Gebäude ist außen wie innen beeindruckend. Wenn man durch die Hallen schlendert, fühlt es sich an, als würde man in eine andere Zeit zurückversetzt. Die edlen Läden mit ihren Luxusartikeln sind da eher Nebensache.

Blick auf das Queen Victoria Building

Bar 83 im Sydney Tower

Für Tobi’s Geburtstag hatte ich mir etwas ganz besonderes überlegt: Ich wollte ihm den schönsten Ausblick auf Sydney zeigen. Dafür ging es zum Sonnenuntergang hoch hinaus, in das 83. Stockwerk des Sydney Towers. Hier befindet sich die Bar 83, die höchste Bar der Stadt.

Ausblick auf Sydney von der Bar83

Diese etwas „andere“ Erfahrung stellte uns tatsächlich vor eine Herausforderung, denn es gibt einen Dresscode, der Flip Flop und Tank Tops verbietet. Zum Glück durften wir mit unseren Sneaker hinauf, etwas anderes hatten unsere Rucksäcke nämlich nicht zu bieten. Wir wurden nicht enttäuscht, von oben hatten wir eine bombastische Aussicht und einen Sonnenuntergang wie aus dem Bilderbuch.

Buchung: Einen Tisch in der Bar kannst du auf hier reservieren.

Kosten: 30 AU$ Mindestverzehr

der Sydney Tower

Bondi

Bondi Beach

Wer in der Stadt ist, kommt um einen Besuch des berühmten Surfstrandes Bondi Beach nicht vorbei, denn auch er zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Sydney. Hier mischen sich Einheimische mit Backpackern, Sonnenanbeter mit Surfern und der Duft von Sonnencreme mit dem Geruch von frischem Barbecue.

Egal, zu welcher Jahres-, oder Tageszeit, am Bondi Beach ist immer was los. Bereits zum Sonnenaufgang pilgern die Australier wie Ameisen zum Strand, um sich zum Morgensport an den Fitnessgeräten, zum Volleyball oder einer Joggingrunde entlang der Promenade zu treffen.

Bondi Beach und Icebergs Pool

Er liegt zwar rund 7 Kilometer abseits des Zentrums von Sydney, ist aber hervorragend mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Vom Busbahnhof Bondi Junction ist man mit den Bussen 333, 380 oder 381 in nur wenigen Minuten an der Strandpromenade.

Der Stadtteil Bondi selbst ist ebenfalls einen Besuch wert. Kleine ikonische Cafés, Restaurants und unabhängige Läden warten darauf, entdeckt zu werden. Samstags findet ein kleiner Farmers-Market statt, auf dem neben Lebensmitteln und Street Food auch Handarbeiten zum Verkauf angeboten werden.

Bondi Beach Graffiti Wall & Icebergs Swimming Pool

Zwei Highlights direkt am Strand sind die Bondi Beach Grafitti Wall und der berühmte Icebergs Swimming Pool. Letzteres gibt es schon seit 1929 und ist ein exklusiver Schwimmclub. Der öffentliche Zugang zum Pool ist täglich möglich (abhängig von den Gezeiten und Schwimmwettkämpfen) und kostet 10 AU$ pro Person.

Bondi Beach Graffiti Wall

Bondi to Cogee Walk

Vom Bondi Beach startet einer der schönsten Wanderwege Sydneys, der Bondi to Cogee Walk. Auf einer entspannten Strecke von sechs Kilometern führt der Küstenpfad von Bondi über Tamarama, Bronte und Clovelly zum Cogee Beach. Unterwegs findet man kleine Buchten, natürliche Pools und eine spektakuläre Aussicht auf das Meer und bietet damit so einige perfekte Fotomotive.

Bondi to Cogee Walk Aussicht auf die Klippen
Wandern in Sydney

Manly

Der Stadtteil Manly hat einen ganz eigenen Vibe, den man sofort spürt, wenn man ihn besucht. Es liegt zwar etwas abseits vom Zentrum Sydney, ist aber auf jeden Fall einen Abstecher wert und darf in diesem Artikel auf keinen Fall fehlen. Genauso wie der Strand von Bondi hat der Manly Beach Kultstatus erreicht. Surfer gehören hier genauso zum Strandbild und bei gutem Sommerwetter kann es hier sehr voll werden. Ansonsten lockt das Viertel mit kulinarischen Highlights, hippen Läden, Cafés, einem tollen Wochenmarkt und einem „slow & easy“ Gefühl, das sich nur schwer beschreiben lässt.

Freunde der Unterwasserwelt finden rund um Manly einige Schnorchel- und Tauchspots, bei denen man nicht selten Tiere wie Haie, Seepferdchen oder Oktopusse entdecken kann.

Manly Beach
Manly ist ein tolles Viertel außerhalt des Zentrums von Sydney und auf jeden Fall einen Besuch wert.

Vom Circular Quay verkehren alle 15-20 Minuten Fähren zwischen Manly und dem CBD Sydney. Und schon alleine die Überfahrt ist ein Highlight für sich! Während der Fahrt hat man eine großartige Aussicht auf die Skyline, die Harbour Bridge und das Sydney Opera House vom Wasser aus. Vom Fährhafen ist es ein Katzensprung zum Strand. Für die Rückfahrt empfehle ich den Bus über die Harbour Bridge, vor allem zum Sonnenuntergang.

Spit Bridge to Manly Walk

Auf dem Scenic Walkway Spit Bridge to Manly Walk merkt man kaum mehr, dass man sich in der Nähe einer riesigen Großstadt befindet. Der etwa 10 Kilometer lange Wanderweg führt durch die Natur, vorbei am Ufer und abgelegenen Buchten mit kristallklarem Wasser, durch den Wald und über Holzstege.

Spit Bridge to Manly walk: Ein Geheimtipp in Sydney

Hier hatte ich damals 2017 meine erste Riesenechse entdeckt. Wer noch etwas Zeit und Lust hat, kann einen kleinen Abstecher zum Leuchtturm am Grotto Point machen. Aber die Aussichtspunkte entlang des Wanderweges bieten ebenfalls schon spektakuläre Aussichten auf die Bay.

Meine erste Echse in Australien

Die tollste Aussicht auf Sydney

Es gibt viele verschiedene Punkte in der Stadt, von denen man eine tolle Aussicht auf die Skyline von Sydney hat, vor allem zum Sonnenuntergang! Meine liebsten Orte habe ich nachfolgend zusammengetragen.

Dover Heights

Das Stadtviertel nördlich von Bondi bietet gleich mehrere Anlaufstellen, um den Sonnenuntergang von Sydney zu beobachten. Orte wie der Nielsen Park oder Dudley Page Reserve eignen sich hervorragend für ein kleines Picknick oder einen Sundowner. Im Caffyn Park gibt es eine Schaukel mit Blick auf die Stadt für tolle Fotos.

Robertson Point Lighthouse

Einer meiner liebsten Plätze in Sydney zum Sonnenuntergang ist der Leuchtturm am Robertson Point. Du kommst mit der Fähre vom Circular Quay zur Cremorne Point Wharf. Vom Fährhafen erreichst du die Spitze der Landzunge anschließend bequem zu Fuß. Um die beste Aussicht zu haben, muss man die Leiter hinuntersteigen. Von hier aus hat man einen spektakulären Ausblick auf die Stadt, Wolkenkratzer, Harbour Bridge und Opera House. Der Sonnenuntergang dort hatte für mich bereits 2017 etwas Magisches und es sind wunderschöne Bilder entstanden.

Günstiges Essen in Sydney

Vorweg: Sydney ist kein günstiges Pflaster. Vor allem nicht, wenn man so wie wir zuvor aus Asien anreist. Dennoch gibt es ein paar kleine Schätze für den kleineren Geldbeutel, die ich euch nicht vorenthalten möchte.

Spice Alley

Als Fans des asiatischen Street Foods war unser erster Anlaufpunkt die Spice Alley. In einer kleinen, bunten Gasse findest du hier Stände mit Speisen aus Ländern wie Malaysia, Singapur, Thailand und Co., gepaart mit der typisch asiatischen Plastikstuhl-Atmosphäre und dem Australischen Hipster-Flair.

Adresse: Kensington St, Chippendale NSW 2008, Australien

Str’Eats Pasta Bar

Pasta in Sydney für unter 10 AU$ pro Person? Ja! Das Str’Eats Pasta Bar im Stadtteil Chippendale ist mein absolutes Lieblingsrestaurant in Sydney, einfach weil es unglaublich lecker und günstig ist. Von Napolitana bis Lasagne – man kann aus verschiedenen Pastagerichten- und Sorten wählen.

Adresse: 24 Kensington St, Chippendale NSW 2008, Australien

Chinatown

In Sydneys Chinatown gibt es Malls mit Street Food Ständen, wo du verschiedenste asiatische Spezialitäten finden kannst. Von Chinesisch bis Koreanisch – die Auswahl ist groß und die Preise sind im Vergleich zu Restaurants in anderen Stadtteilen fair. Tipp: Vor allem am Abend wirkt Chinatown sehr lebendig und authentisch. 

Unterkünfte in Sydney

Gleich vorweg: Ein gutes, sauberes und ruhiges Hostel in Sydney zu erwischen, das für den kleinen Reisegeldbeutel obendrein auch noch bezahlbar ist, ist fast aussichtslos.

Wir buchten für uns ein 6-Bett-Zimmer im Azzuro Pod Hotel* im Stadtviertel Darling Harbour. Auch wenn es sich „Hotel“ nennt, handelt es sich hier um ein Hostel mit Dorms. Besonders das tägliche kostenlose Abendessen war super lecker und abwechslungsreich. Für Neuankömmlinge in der Stadt eine gute Möglichkeit, sich mit anderen Reisenden zu vernetzen. Es war nicht das Sauberste, aber für uns war das Preis-Leistungs-Verhältnis in Ordnung.

Es gibt zudem viele Hostels in Darlinghurst, ein sehr alternatives Viertel mit vielen Bars und Clubs. Bei meinem ersten Aufenthalt in Sydney 2017 schlief ich in einem Dorm im Hostel Nate’s Place*. Der Preis für ein Bett in einem großen Dorm war zu dieser Zeit unschlagbar, wenn auch das Hostel selbst das einfachste ist, das ich auf meiner ganzen Reise je besucht hatte. Als ich die Stadt ein weiteres Mal besuchte, ging ich ins Tequila Sunrise Potts Point*. Das fand ich wesentlich besser und cooler, vor allem die Dachterrasse und die täglichen kleinen Events wie die Pizza Nacht oder den Spieleabend. Dort wäre ich auch dieses Mal gerne hingegangen, aber die Preise für ein Bett waren zu unserer Reisezeit dieses Mal leider jenseits von gut und böse.

Transport in Sydney

Sydney hat ein unfassbar gutes Transportnetz, sodass man innerhalb der Stadt kein Auto benötigt. Parkplätze sind ohnehin Mangelware und häufig mit zeitlichen Limits und enorm teuren Tarifen versehen, sodass die Suche nach einem Parkplatz schonmal länger sein kann. Davon abgesehen gibt es in Sydney einige Mautstraßen, einschließlich Harbour Bridge, Harbour Tunnel, Cross City Tunnel und Eastern Distributor. Solltest du mit dem Auto anreisen, empfehle ich dir, das Auto in einem Außenbezirk abzustellen.

Mit der Opal Card hat man Zugang zu allen gängigen öffentlichen Verkehrsmitteln der Stadt, es ist aber auch die kontaktlose Zahlung mit dem Smartphone möglich. Die Opal Travel App bietet eine virtuelle Opal Card und gibt Auskunft über Verbindungen.

Bei beliebig vielen Fahrten innerhalb des Opal-Netzwerks zahlt man nie mehr als 19,30 AU$ pro Tag (Mo bis Do), 9,65 AU$ (Fr, Sa, So und Feiertage), oder 50 AU$ pro Woche.

Geheimtipp: Blick auf Sydney bei Nacht von der Harbour Bridge

Transport vom Flughafen nach Sydney CBD

Taxi

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, vom Flughafen Sydney in die Stadt zu kommen. Als ich 2017 am Flughafen in Sydney gelandet bin, hatte ich mir mitten in der Nacht mit drei anderen Backpackern ein Taxi geteilt, um ins CBD zu gelangen. Am Ende brauchten wir für die zehn Kilometer lange strecke knapp zwei Stunden, hatten einen schlecht gelaunten Fahrer und mussten einen Haufen Geld bezahlen, weil wir in den Feierabendverkehr gekommen waren.

Metro

Dieses Mal waren Tobi und ich vorbereiteter. Wir nahmen die Airport Link Line T8, die uns direkt ins Herzen der Stadt transportierte. Sie fährt die Haltestellen Central, Town Hall und Circular Quay an. Drei Verkehrsknotenpunkte, von denen man je nach Entfernung entweder zu Fuß oder mit Bus/Tram/Metro weiterfahren kann. Auch hier kann man direkt am Flughafen mit der Opal Card (erhältlich am Flughafenbahnhof) oder kontaktlos mit dem Smartphone bezahlen.

Bus

Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, mit dem Bus in die Stadt zu fahren. Diese fahren vor Terminal 1 und Terminal 3 (nicht vor Terminal 2) ab. Die Linie 350 fährt zur Bondi Junction, von dort verkehren Busse in alle Richtungen. Allerdings ist diese Variante sehr umständlich und nicht zu empfehlen, wenn man sich nach einem stundenlangen Flug einfach nur eine Dusche und ein Bett wünscht.

Tür zu Tür Shuttle

Manche (teurere) Unterkünfte bieten auch einen Shuttle Service an.

Fazit Sydney

Auch bei unserem letzten Besuch hat mich Sydney nicht enttäuscht. Die Stadt ist nach wie vor eine meiner liebsten Städte auf der Welt. Ich liebe den Vibe, die endlosen Sonnenuntergänge und die Mischung aus Stadt und Natur so sehr. Auch der Blick auf die ikonischen Sehenswürdigkeiten in Sydney wird niemals langweilig, egal wie oft ich diese Stadt bereits besucht habe. Und hey, ich habe es tatsächlich geschafft, dass auch Tobi sie nun zu seinen Favoriten zählt. Kein Wunder, wen verzaubert diese Küstenstadt nicht sofort?

Unsere Sydney-Erfahrungen im Vlog

Von unserer Zeit in Sydney inklusive gibt es auch einen Vlog auf Youtube. Viel Spaß beim ansehen!

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